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Abgeschlossen im Mai 2012

Promotion sub auspiciis und Auszeichnung mit dem Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung 2012 

Preisträgerin des Grete-Mostny-Dissertationspreises 2013

 

„Militärorganisation im spätantiken Ägypten

(284-641 n. Chr.)“

Mag. Anna Maria Kaiser

 

Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Bernhard Palme

 

Ziel der Arbeit ist es, die militärische Entwicklung im spätantiken Ägypten im Zeitraum von Diokletian bis zur arabischen Eroberung in der Mitte des 7. Jh. n. Chr. nachzuvollziehen: Welche Truppenkörper waren in den fast vier Jahrhunderten am Nil stationiert, wo lagen sie und welche Strategie verbirgt sich hinter der militärischen Aufstellung?

Die althistorische und papyrologische Forschung hat sich dieser Fragestellung bislang nur in Teilbereichen gewidmet – die militärische Organisation Ägyptens unter Diokletian und Konstantin und im 6. und beginnenden 7. Jh. wurde vor sechzig bzw. hundert Jahren jeweils ausführlich behandelt (D. van Berchem, L’armée de Dioclétien et la réforme constantinienne, Paris: 1952; J. Maspero, Organisation militaire de l’Égypte byzantine, Paris: 1912) – während die neuere Forschung sich in Aufsätzen mit ausgewählten Jahrzehnten und Dokumenten beschäftigt. 

In dieser Arbeit – die auf die große Zahl der in den letzten hundert Jahren neu publizierten Papyri und Forschungen zurückgreifen kann – wird nun zum ersten Mal eine umfassende Darstellung des gesamten Zeitraums unternommen, wobei das Schwergewicht auf drei Punkten liegt: Truppenkörper, Stationierungsorte, Strategie.

 

 

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