ao. Univ.-Prof. i.R. Dr. Edith Specht


Curriculum Vitae

Geboren 1943 in Kilb, N.Ö. als 4. Tochter des Dr. Matthias Ernst Specht und seiner Gattin Edith, geb. Pultar.

1949-1953
Volksschule im Stift Klosterneuburg.

Ab 1953/4
nach bestandener Aufnahmsprüfung am humanistischen Gymnasium in Klosterneuburg.

Juni 1961
Matura. Auf Anraten des Vaters Lehramtsstudium an der Universität Wien: Anglistik und Geschichte, dann Spezialisierung auf Numismatik und Alte Geschichte.

Dissertation: „Die Münzprägung von Tenedos“ (Gutachter Göbl und Schachermeyr).

Zum Gelderwerb verschiedenste Arbeiten: Hotel Sacher, Akademische Reisen Dr. Mader - Zürich etc.

Ab 1966
regelmäßig Teilnahme an Grabungen: Ephesos mit Veronika Leon ÖAI; Bogazköi und Norsun-Tepe unter Harald Hauptmann DAI; Limyra unter Jürgen Borchhardt DAI, alle in der Türkei; Pleuron unter Friedrich Brein (Griechenland).

Stipendien in Rom und Athen. Weitere Auslandsreisen zu Sprachstudien.

Mai 1969
Promotion zum Dr. phil.

1972-1974
in der Privatwirtschaft.

Ab 1. Feber 1975
Hochschulassistentin am damaligen Institut für Alte Geschichte, Archäologie und Epigraphik der Universität Wien.

Mit dem Inkrafttreten des Universitätsorganisationsgesetzes 1975 intensive Mitarbeit – teilweise in führender Funktion – in den universitären Gremien (Institutskonferenz, Studienkommission, Senat, Kontaktkomite des Mittelbaus der Universität Wien), aber auch in der Personalvertretung (Dienststellenausschuß).

Ab 1978
regelmäßig Lehrveranstaltungen für Alte Geschichte.

1981
Mitherausgabe der Publikation „Das Ewige Klischee“. Zum Rollenbild und Selbstverständnis bei Männern und Frauen. der Autorinnengruppe Uni Wien, gemeinsam mit Neda Bei, Heide Dienst, Edith Saurer, Ruth Wodak u.a.

1985
Habilitation („Frauensozialisation und Mädchenbildung in Griechenland“) für Alte Geschichte und Altertumskunde mit besonderer Berücksichtigung der Frauenforschung.

1994
a.o. Univ. Prof.

1997
Projektleiterin im Kulturabkommen zwischen Wien, Rom, Oslo zum Thema Gender and Religion in Europe.

Verheiratet mit Dr. Harald Oelschlaeger

Publikationen ab 2005

Frauenforschung

Claustroneoburgensia. In: Eine ganz gewöhnliche Inschrift. FS Weber (=AES 5), Wien 2005 (Die Frauen auf den römischen Inschriften im Lapidarium Klosterneuburg.

Pionierinnen der Wissenschaft und Klosterneuburg. (Hg. mit W. Heindl) Klosterneuburg 2005.

Girls’ Education in Ancient Greece. Acta of the International Congress “Children, Identities and the Past” (Bergen, Norwegen 30. 3. - 2. 4 2006)

Frauen reisen ins Altertum. Reiseberichte aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In: Fabrica et ratiocinatio. FS Friedmund Hueber, C. Jäger-Klein/A. Kolbitsch (Hgg), Wien/Graz 2011.

Sonstige Forschung

Die Geschichte der numismatischen Lehre an der Universität Wien. In: Vindobona docet (=Numismatische Zeitschrift 113./114. Band) Wien 2005, 17-31. Übernommen von:

International Numismatic Newsletter. Publication de la Commission Internationale de Numismatique.

40 Jahre Institut für Numismatik und Geldgeschichte an der Universität Wien (=VIN 10, Bd. 10) Wien 2005.

Glimpses of Social History. Austrians in Egypt I. In: J. Holaubek/H. Navratilova (Hg.) Egypt & Austria I. Prague 2005.

Pyramids and Crocodiles. Egyptomania on Medals. In: J. Holaubek/H. Navratilova (Hgg.) Egypt & Austria II. Prague 2006.

Wreaths, Balls and „Baskets“. Athletics on Greek Imperial Coins. In: Proceedings of the XIIth International CESH Congress Vienna 2006.

Wie das Feuer auf die Erde kam….in der griechischen Mythologie. In: Feuer und Erde.

Katalog der NÖ Landesausstellung 2007.

Eulen nach Athen tragen. In: Historische Sozialkunde 1, 2007.

Athener Klassik. Konstrukt und Realität

Stadion – Ernste Spiele und heilige Spektakel. Ebd.

„Ägyptomanie im Stift Klosterneuburg“. In: Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg N.F. 20, 2008.

Egyptian Students at the Theresianum in Vienna (1882-1914). In: J. Holaubek / H. Navratilova / W.B. Oerter (Hgg.) Egypt & Austria IV. Prague 2008.

Der Beginn der Agrarwirtschaft. In: Agrarrevolutionen. Verhältnisse der Landwirtschaft vom Neolithikum zur Globalisierung. Markus Cerman/Ilja Steffelbauer/Sven Tost Hgg. Innsbruck-Wien- Bozen 2008 (=Querschnitte 24).

The Maria-Theresien Taler vulgo “Levantiner” In: J. Holaubek/K. Antonicek (Hgg.) Egypt & Austria VII. Wien 2010.

Geschichte der numismatischen Sammlung des Stiftes Klosterneuburg. In: Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg N.F. 21, 2011.

Korruption in der Antike. In: Ernst Bruckmüller (Hg.) Korruption in Österreich, Wien 2011.

Das Martinschlössel in Klosterneuburg. Teil 1. Die Bewohner. (Hg.). Klosterneuburg 2013.

Auf dem Weg ins Heilige Land: Das katholische Österreich besucht Ägypten. In: Egypt and Austria Online Papers Volume 1. EAOP 1 (2014) = http://www.egyptandaustria.at/eaop/eaop001.pdf.

Pius Parsch und das Klosterneuburger Kirchenblatt. In: Andreas Redtenbacher (Hg.) Neue Beiträge zur Pius-Parsch-Forschung. Würzburg 2014 (= Pius Parsch Studien Bd.8).

Fundmünzen aus einem Klosterneuburger Garten. Schömergasse 34 - Leopoldstrasse 60. In: TOYTO APECH TH XWPA. FS Wolfgang Hahn, W. Szaivert et. Al. Hgg.), Wien 2015 (= VIN 16).

Dr. Wolfgang Pauker. Chorherr, Freund und Förderer der Künste. In: Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg N.F. 22, 2016.

Mitwirkung bei synart Tanzenberg: Prometheus sich nähernd…,März 2008, sowie zahlreiche wissenschaftliche und populäre Vorträge, z.B. ab 2006 in Ö1 „Betrifft Geschichte“ und „Radiokolleg“.