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des Instituts für Alte Geschichte und Altertumskunde,
Papyrologie und Epigraphik

Das "Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik" der Universität Wien ist aus dem "Archäologisch-Epigraphischen Seminar" hervorgegangen, das 1876 begründet wurde, nachdem bereits 1869 die Klassische Archäologie durch Alexander Conze in Wien vertreten war. Davor wurde die Alte Geschichte zunächst im "Philologisch-Historischen", und dann, nach Trennung dieser beiden Disziplinen 1872, im "Historischen Seminar" mitbetreut. 1984 wurde die Klassische Archäologie, die immer eigene Vertreter(innen) gehabt hatte, als eigenes Institut konstituiert und befindet sich seither im 19. Wiener Gemeindebezirk, Franz Klein Gasse 1.

Frühere eminente Vertreter der Alten Geschichte, Altertumskunde und Epigraphik am Institut waren Otto Hirschfeld, Eugen Bormann, Emil Szanto, Adolf Wilhelm, Wilhelm Kubitschek, Rudolf Egger, Josef Keil, Fritz Schachermeyr, Artur Betz, Ernst Kirsten und Roman Stiglitz. In den letzten Jahrzehnten haben vor allem Gerhard Dobesch, Peter Siewert und Ekkehard Weber sowie — auf dem Gebiet der Etruskologie und Italischen Altertumskunde — Luciana Aigner-Foresti die Entwicklung des Instituts gestaltet und geprägt.

Das Institut erforscht die Geschichte des Mittelmeerraumes und seiner benachbarten Regionen während des griechisch-römischen Altertums, vom Einsetzen schriftlicher Überlieferung bis zum Übergang der Spätantike zum Frühmittelalter. Das breite Spektrum der Aktivitäten umfaßt Fragestellungen der Politik-, Verwaltungs-, Sozial-, Wirtschafts-, Militär-, Religions-, Rechts- und Kulturgeschichte.

Regional-zeitliche Schwerpunkte sind: Altes Italien (bes. Etrusker und Umbrer); Kleinasien in Hellenismus und Kaiserzeit; Ägypten in Kaiserzeit und Spätantike; Donau-Karpatenraum in römischer Zeit und Spätantike; Römisches Österreich.

Weitere Themenfelder sind die Geschichte der athenischen Demokratie und Spartas, Föderalismus in der griechischen Welt, die politische Geschichte der Römischen Republik, die Religion der Kelten, Migration und Identität im Römischen Reich sowie Rezeption der Antike und Wissenschaftsgeschichte.

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