Willkommen auf unserer Homepage!
Unser Institut trauert um
Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Géza Alföldy
(Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)
Ehrendoktor der Universität Wien
führender Vertreter der Römischen Geschichte und Lateinischen Epigraphik
verstorben am 6. Nov. 2011 in Athen im Alter von 76 Jahren
Die Gedächtnisfeier für Géza Alföldy findet am Freitag, dem 2. März 2012 um 17 Uhr in Heidelberg (Alte Aula der Universität) statt.
Öffnungszeiten während der Semesterferien
1.–2. Februar 2012 09.00-18.00 Uhr
3. Februar 2012 09.00-16.00 Uhr
6.–9. Februar 2012 09.00-18.00 Uhr
10. Februar 2012 09.00-16.00 Uhr
13.–24. Februar 2012 09.00-16.00 Uhr
27.–29. Februar 2012 09.00-18.00 Uhr
Die Anmeldefrist für Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2012 beginnt am Donnerstag, 16. Februar 2012, 6.00 Uhr und endet am Sonntag, 26. Februar 2012, 23.59 Uhr.
Die Abmeldung ist bis 31. März 2012, 23.59 Uhr möglich.
Das Institut freut sich, auf die erste Papyrologisch-epigraphische Werkstatt des kommenden Sommersemesters aufmerksam zu machen:
Fritz Mitthof
Arrius Antoninus an Helvius Pertinax:
Ein kurioses Textfragment aus Dakien (SEG 30, 864 = IDR II 391)
Christian Gruber
Zwei kaiserzeitliche Rechnungen aus der ÖNB
Montag, 5. März 2012, 17 Uhr c.t.
ehemaliges Fachbereichszimmer des Instituts
Die Einladung zum Download finden Sie hier.
Für Interessierte am Fachbereich Alte Geschichte und Altertumskunde sowie der Nebendisziplinen gibt es ab sofort den Newsletter Alte Geschichte.
Zum Eintragen in die zugehörige Mailingliste folgen Sie bitte diesem Link.
Wissenswertes zum Studienbeginn im Bachelorstudium Alte Geschichte und Altertumskunde und zur Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) steht nun im Factsheet der Uni Wien zur Verfügung.
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Petra Amann
Die antiken Umbrer zwischen Tiber und Apennin unter besonderer Berücksichtigung der Einflüsse aus Etrurien
Die vorliegende Habilitation entspringt dem besonderen Interesse der Autorin für die Entwicklung der Völkerschaften im vorrömischen Italien, wobei der Begriff die Zeit vor der allgemeinen Romanisierung der Apenninhalbinsel meint. In dieser Phase, die grob das 1. Jahrtausend v.Chr. umreißt, zeichnet sich Italien durch einen besonderen Reichtum an Völkern und Sprachen aus, unter denen die antiken Umbrer im inneren Mittelitalien lange eigenständige Züge bewahrten. So handelt es sich beispielsweise beim längsten bekannten nicht-lateinischen Schriftdokument aus dem antiken Italien um einen umbrischen Text, und zwar um die in mehrfacher Hinsicht interessanten Bronzetafeln von Gubbio. Eine ausführliche Darlegung der historischen und vor allem kulturellen Entwicklung des Volkes von der späten Bronzezeit im 11. Jh.v.Chr. bis zur weitgehenden Romanisierung im 1. Jh.v.Chr. ist Inhalt dieses Bandes. Besonderes Augenmerk wird dabei den über viele Jahrhunderte verlaufenden Einflüssen aus dem kulturell hochstehenden Nachbargebiet der Etrusker geschenkt.
Zu beziehen u.a. über den Verlag Holzhausen.

Andreas Hofeneder
Die Religion der Kelten in den antiken literarischen Zeugnissen
Band III – Von Arrianos bis zum Ausklang der Antike
Sammlung, Übersetzung und Kommentierung
Gegenstand dieser Arbeit ist die Religion der Kelten, so wie sie in der antiken literarischen Überlieferung dargestellt ist. Für diesen Bereich keltischen Lebens bilden die griechischen und lateinischen literarischen Nachrichten, neben den archäologischen und epigraphischen Befunden, unsere wichtigste Quelle. Dieses Material wurde in den 30er Jahren des 19. Jh.s erstmals von Johannes Zwicker in seinen Fontes Historiae Religionis Celticae zusammengestellt. In dieser bis heute nicht ersetzten Sammlung blieben jedoch viele relevante Zeugnisse unberücksichtigt; außerdem wurden nur die Originaltexte ohne jeglichen Kommentar angeführt. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, diese Defizite zu beheben: Zum besseren Verständnis wird den griechischen und lateinischen Testimonien eine deutsche Übersetzung zur Seite gestellt. Weiters ist jedes der chronologisch angeordneten Zeugnisse mit einem ausführlichen Kommentar versehen, in dem unter Berücksichtigung der einschlägigen modernen Forschungsliteratur die oftmals problematischen Stellen möglichst umfassend analysiert werden. Berücksichtigt werden hierbei Fragen der Text- und Quellenkritik, ferner wird das einzelne Testimonium in den größeren Rahmen des jeweiligen Werkes gestellt und auf textimmanente Bezüge und Eigengesetzlichkeiten gewisser Literaturgattungen eingegangen. In der anschließenden inhaltlichen Analyse wird der religionshistorische Informationsgehalt und Aussagewert dargelegt und interpretiert. Zu diesem Zweck wurden die Forschungsergebnisse diverser Disziplinen herangezogen, die oftmals zu einem besseren Verständnis der rein literarischen Zeugnisse beitragen und diese zu bestätigen oder zu korregieren vermögen. Der vorliegende Band ist der letzte der auf drei Bände angelegten Sammlung. Er enthält insgesamt 339 Zeugnisse von 108 verschiedenen Autoren, beginnend mit dem im 2. Jh. n. Chr. schreibenden Arrianos bis hin zu dem italienischen Humanisten Natalis Comes (16. Jh. n. Chr.).
Zu beziehen u.a. über den ÖAW-Verlag.

Bernhard Palme (Hrsg.)
Die Legionäre des Kaisers. Soldatenleben im römischen Ägypten
Nilus 18, Wien 2011
Begleitband zur Ausstellung im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek
Inhaltsverzeichnis
Zu beziehen über den Phoibos Verlag oder an der Museumskasse des Papyrusmuseums.

Herbert Heftner
Alkibiades
Staatsmann und Feldherr
Alkibiades (451–404 v. Chr.) ist die wohl spektakulärste Figur in der Geschichte des spätklassischen Athen. In der Zeit des Peloponnesischen Krieges wechselte er mehrmals die Seiten und beeinflusste den Kriegsverlauf entscheidend. Stärker als irgendein Zeitgenosse repräsentiert dieser Prototyp eines skrupellosen Machtmenschen die Konflikte und Widersprüche seiner Epoche.
Alkibiades stammte aus der aristokratischen Familie der Alkmeoniden, zu seinem politischen wie privaten Umfeld gehörten so herausragende Politiker wie Perikles, aber auch Künstler und Philosophen wie Sokrates. In seiner Person verbanden sich die Traditionen des herkömmlichen ›leaders‹ und Staatsmanns mit dem neu aufkommenden Typus des redegewandten Volksführers. Alkibiades war eine Ausnahmeerscheinung, die schon seine Zeitgenossen teils fasziniert, teils abgestoßen hat. Herbert Heftner legt mit diesem Buch die erste Biographie des Feldherren vor.
Erhältlich u.a. über den Primus Verlag.

Christian Wallner
Die Inschriften des Museums in Yozgat
(Tyche Sonderband 6|2011)
herausgegeben von Thomas Corsten – Fritz Mitthof – Bernhard Palme – Hans Taeuber
Das Museum der türkischen Provinzhauptstadt Yozgat beherbergt neben vielen anderen Fundstücken aus Zentralanatolien 61 Steindenkmäler mit Inschriften. Diese zum Großteil unpublizierten Monumente sind überwiegend Grabsteine aus Galatien und Nordkappadokien, die in römischer oder byzantinischer Zeit entstanden sind. Der vorliegende Band bietet eine systematische Zusammenstellung sämtlicher Monumente, die Texte der Inschriften, Übersetzungen sowie umfangreiche Kommentare. Dieses Material gewährt Einblick in die Lebenswelt einer Region, die im Unterschied zu anderen Gegenden des antiken Kleinasien epigraphisch noch wenig erforscht ist.
Details mitsamt Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.
Zu beziehen u.a. über den Verlag Holzhausen.

Th. Kahl – L. Schippel (Hrsg.)
Kilometer Null
Politische Transformationen und gesellschaftliche Entwicklungen in Rumänien seit 1989
mit Beiträgen von Fritz Mitthof und Alexander Juraske
Von allen Umbrüchen in Ost- und Südosteuropa war der rumänische in jenen Dezembertagen des Jahres 1989 wohl der am heftigsten diskutierte. Die Unruhen in Timişoara und die Großkundgebung in Bukarest ließen die Welt aufhorchen. Die einsetzende Entwicklung führte Rumänien nicht nur in die euro-atlantischen Strukturen, sondern veränderte für seine Bevölkerung nahezu alle Lebensgrundlagen. Die Beiträge des Bandes beschreiben aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen den Wandel der rumänischen Gesellschaft während der vergangenen 20 Jahre. Da es im Laufe der Transformationsphase zu einer Stärkung der Meinungsfreiheit kam, handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um den Kilometer Null der wissenschaftlich objektiven Auseinandersetzung mit zahlreichen eher heiklen Themen.
Erhältlich u.a. über den Verlag Frank&Timme oder bei Thalia.

Federico Morelli
L'archivio di Senouthios anystes e testi connessi
Lettere e documenti per la costruzione di una capitale
The volume contains the edition of 32 Greek papyrus texts, together with a commentary and translation, from the recently identified Senouthios archive. It consists of correspondence between high-ranking officials from Hermopolites in the first years after the Arabic conquest of Egypt. The letters deal with the requisitions for the erection of the new Egyptian capital of al-Fustât ("Old Cairo"), and throw light on aspects which are otherwise scarcely documented, such as the relationship between Christians and Muslims, or the reaction of the population to the demands of the new rulers. A second volume is in preparation.
Erhältlich beim Verlag De Gruyter.
Aktuelle Prüfungstermine
(Stand 08.02.2012)
>> Modulprüfungen
LV-Unterlagen
(Download)
Universität Wien
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
A-1010 Wien
T: +43-1-4277-405 01
F: +43-1-4277-9 405




