Die reiche Vielfalt der Aktivitäten an unserem Institut umfaßt Fragestellungen der Politik-, Verwaltungs-, Sozial-, Wirtschafts-, Militär-, Religions-, Rechts- und Kulturgeschichte.

Traditionell nimmt aber die epigraphische und papyprologische Grundlagenforschung in Wien einen herausragenden Stellenwert ein.

Das besondere Augenmerk gilt der Edition, Kommentierung und Auswertung antiker Schriftquellen, doch spielt auch die historische Auswertung der literarischen Überlieferung eine wichtige Rolle. Schnittstellen zur Archäologie bestehen derzeit für Ephesos und Kibyra (Kleinasien), die Austria Romana, Etrurien sowie Sarmizegetusa Regia, Hauptstadt des Dakerreiches. Dank der hohen Bandbreite der am Institut vertretenen Ansätze gelangt ein weites Spektrum geschichtswissenschaftlicher, philologischer und archäologischer Methoden zur Anwendung.

Die Zahl der am Institut angesiedelten Forschungsprojekte, die aus Drittmitteln finanziert werden, spiegelt die rege Forschungstätigkeit sowie Attraktivität des Instituts als Arbeitseinrichtung wider und schlägt sich auch in den zahlreichen Neuerscheinungen nieder.

Darüberhinaus ist das Institut in vielfältiger Weise in die Wiener Forschungslandschaft eingebunden. Innerhalb der Universität werden regelmäßig gemeinsame Aktivitäten (Gastvorträge, Ringvorlesungen, Publikationen, Tagungen, Projekte) mit etwa einem Dutzend Nachbarinstituten organisiert.